Entstehung des Bewusstseins - Wimuttidhamma

Wimuttidhamma Meditationszentrum für Achtsamkeitstraining
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(+---) Ist das eigene Auge wohl, unversehrt, es fallen aber die äußeren Sehobjekte nicht in den Gesichtskreis und es findet kein Aufeinanderwirken statt, so kommt es zu keiner Bildung des betreffenden Bewußtseins-Aspektes.
 
(++--) Oder aber... wenn das eigene Auge unversehrt ist und die äußeren Sehobjekte in den Gesichtskreis fallen, doch es findet kein Aufeinanderwirken statt, so kommt es auch dann noch zu keiner Bildung des entsprechenden Bewußtseins-Aspektes.
 
(++++) Ist aber das eigene Auge unversehrt, die äußeren Sehobjekte fallen in den Gesichtskreis und es findet ein Aufeinanderwirken statt, dann und nur dann kommt es zur Bildung des entsprechenden Bewußtseins-Aspektes.
 
Bedingt entstanden ist das Bewußtsein (viññāna), und ohne die Bedingungen kommt es nicht zu seiner Entstehung. Durch die Bedingung, durch die das Bewußtsein jedesmal zum Entstehen kommt, wird es auch benannt. Bewußtsein, das durch Sehorgan und Sehobjekt bedingt entsteht, nennt man Seh-Bewußtsein. (Und so ist es mit Hör-, Riech-, Schmeck- und Körper-Bewußtsein.) Bewußtsein, das durch Geist und Geistobjekte (dhamma) bedingt entsteht, nennt man Geist-Bewußtsein.
 
 
Was bei solcher Gelegenheit an Körperlichkeit (rupa) besteht, das gehört zur Anhaftungsgruppe Körperlichkeit; was da an Gefühl (vedanā) besteht, zur Anhaftungsgruppe Gefühl; was da an Wahrnehmung (saññā) besteht, zur Anhaftungsgruppe Wahrnehmung; was da an Geistformationen (sankhāra) besteht, zur Anhaftungsgruppe Geistfor- mationen; was da an Bewußtsein (viññāna) besteht, zur Anhaftungsgruppe Bewußtsein.
Alles Geschaffene ist vergänglich. Strebt weiter, bemüht euch, unablässig achtsam zu sein.
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